Maria erscheint in Marpingen

Marpingen ist eine kleine Ortschaft im Saarland. 1876, 1983 und 1999 fanden hier Marienerscheinungen statt. Nach den Erscheinungen im Jahre 1876 wurde eine Gnadenkapelle errichtet.


Die Erscheinungen im Jahre 1876:

Am 3. Juli 1876 erscheint hier Maria 3 achtjährigen Mädchen beim Beerensammeln, Sie gab an, die "Unbefleckt Empfangene" zu sein. Maria gab den Kindern verschiedene Botschaften, die mit denen in Fatima zu vergleichen sind. "Ihr sollt beten und nicht sündigen!", ist die Grundaussage der Botschaften. Durch die Führung Mariens wurde eine Heilquelle erschlossen und von vielen Wundern wurde berichtet. Ein großer Pilgerstrom setzte ein, der mit Hilfe von Militäreinsatz eingedämmt wurde. Trotz des massiven Widerstandes gingen die Erscheinungen bis zum 3.9.1876 weiter. Maria verabschiedete sich mit den Worten: "Ich komme wieder in schwer bedrängter Zeit!". Die Kirche lehnt diese Erscheinungen bisher ab.


Die Botschaft aus dem Jahre 1983:

1983 erscheint Maria einem Bauern, der in der Gnadenkapelle betete, und gab ihm folgende Botschaft:

"Mehr als hundert Jahre Meiner Offenbarungen sind vergangen. Ihr habt weder das Gnadenbild noch Meine Botschaft verstanden. Man hat Meine Botschaft verdreht und lächerlich gemacht: Ihr sollt sündigen und nicht beten! Ich habe euch gesagt, wie ihr wahrhaftig christlich leben sollt, und was zur Sünde führt. Ich habe euch die Hölle gezeigt für die Sünder, die ewig verloren gehen. Ich habe euch das größte aller Wunder gezeigt, das Sonnenwunder. Viele waren Zeugen. Doch eure Sünden und Laster haben den Zorn Gottes und den Zweiten Weltkrieg herausgefordert. Auch diese Drangsale waren wieder vergessen. Die Sünden der heutigen Zeit übertreffen das Vergangene aller Zeiten in ihrer Abscheulichkeit.
Nun triumphiert ihr noch in euren Sünden, spottet und lästert darüber. Ihr macht euch lustig über Meine Botschaften und über alle, die beten und auf das Gnadenwasser vertrauen. Wundert euch nicht, wenn die Katastrophe über Nacht kommt. Euch ist so viel Zeit gegeben worden zur Umkehr und zur Besserung. Wenn das Unheil plötzlich eintrifft, hat euer >Herr, Herr<-Sagen keinen Sinn mehr! Ihr geht alle zugrunde.
Der Fürst dieser Welt, der Widersacher Gottes, hat euch für Gottes Gebote und Offenbarungen blind gemacht. Er hat euch in der irdischen Gewinn- und Genußsucht erstickt für das geistige Leben. Euer Leben ist kein christliches mehr, sondern das Leben des neuen Heidentums! Nur noch Laster, Haß, Unfriede, Zank, Habgier, freie Liebe, die Genußsucht des Fleisches triumphieren! Das Leben einer christlichen Familie ist längst zerbrochen.
Unheil und Krieg in einem unvorstellbaren Ausmaß, das noch nie da war, werden euch überraschen. Nun geht ihr in euren abscheulichen Sünden in den Abgrund!...Vor den Toren Deutschlands stehe Ich weinend, wie Christus über Jerusalem geweint hat. Die christliche Fahne wird nach außen gezeigt, aber das eigentliche Leben wird ohne Glaube und Gebet gelebt. Wie oft habe Ich euch durch Meine Offenbarungen gemahnt! In keiner Zeit der Menschheit habe Ich so viele Offenbarungen von der Allmacht Gottes erbeten wie gerade in der heutigen Zeit. Aber der Fürst dieser Welt, der Widersacher Gottes, hat euch für Gottes Gebote und Offenbarungen blind gemacht!
Der Heilige Vater möge das letzte Mariendogma von der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin vierzig Tage nach dem Karmelfest verkünden!"

Diese Botschaft wurde auch dem Papst übergeben.


Die Erscheinungen im Jahre 1999:

Die öffentlichen Erscheinungen dauern vom 17. Mai 1999 bis zum 17. Oktober desselben Jahres. Insgesamt 13 mal erscheint hier Maria den drei Seherinnen, die zwischen 25 und 35 Jahre alt sind. Die Botschaften Marias zeichnen sich durch ihre Einfachheit aus, was Kritiker als einen Beweiß zur Unechtheit ansehen. Hervorzuheben ist auch eine ziemlich große Kritik der Medien an diesen Erscheinungen, oft werden schlecht recherchierte und äußerst negative Artikel veröffentlicht. Die Prüfung seitens der Kirche dauert noch an.

Die 1. und 2. Erscheinung:

Marion befindet sich zu Hause und bringt ihr Zimmer in Ordnung als ihre Freundin Petra kommt. Sie entschließen sich nach Marpingen zu fahren da Marion einen starken inneren Drang empfindet, dies nun tun zu sollen. Auf dem Weg dorthin hat Marion eine Erscheinung und sieht Engel, Heilige und Arme Seelen, und auch die Mutter Gottes mit dem Jesuskind. Sie sieht auch ein leuchtendes Kreuz, diesem fahren sie nach zu der Kapelle im Härtelwald. Durch eine innere Eingebung geleitet gehen die Frauen den Kreuzweg hoch, anschließend gehen die Frauen in die Kapelle. Hier vernimmt Marion die erste Botschaft: "Ich komme als Mutter für Deutschland." Maria bedankt sich bei denen, die die Kapelle so schön schmücken und pflegen. Dann sagt Sie: "Ich will den Triumphzug Meines unbefleckten Herzens in Marpingen beginnen." und verschwindet.

Der 2. Erscheinungstag, der 20. Mai: Marion befindet sich im Pater-Pio-Haus, als ihr plötzlich Maria erscheint. Sie bedankt sich bei den Betern in der Kapelle und bei Pater Patrizio für die Erweiterung der Kapelle...

Die 3. Erscheinung am 26. Mai:

Zitat aus dem Buch "Von Maria zu reden ist gefährlich" von Jörg Müller, mit der freundlichen Genehmigung des Miriam Verlages.

>Der Rosenkranz wird gebetet. Plötzlich erscheint die Mutter Gottes mit dem Jesuskind. Sie trägt eine Sternenkrone aus Gold auf Ihrem Kopf. Das Jesuskind ist plötzlich weg; jetzt breitet Maria Ihre Hände aus und sagt durch Christine: "Meine Kinder, Ich liebe euch von ganzem Herzen, und Ich habe euch heute hierher zusammengeführt. Ich habe euch versprochen zu kommen, wiederzukommen in schwer bedrängter Zeit, und Ich halte Meine Versprechen. Ich bin jetzt wieder hier. Ich bedanke Mich noch einmal bei den Menschen, die die Kapelle instand gehalten haben und sie mit den schönen Blumen ausgeschmückt haben über Jahrzehnte lang. Ich bedanke Mich für das Gebet. Das Gebet, das Ich angenommen habe und zu Meinem Sohn geführt habe. Mit diesem Gebet, das seit Jahrzehnten hier gesprochen wurde, wurde schon viel in der Welt geholfen.
Ich bitte euch noch einmal fortwährend hier den Rosenkranz zu beten in allen Anliegen, die Ich euch schon gegeben habe, und vor allen Dingen für den Frieden in der Welt, das ist jetzt sehr wichtig, für den Frieden in der Welt. Betet den Rosenkranz für den Frieden in der Welt". Dann sagt Sie, wie sehr Sie die Kinder liebe und fügt ergänzend hinzu: "Ich bitte euch, fortwährend zu beten, bei euren Arbeiten, bei eurem Tun, betet immer in eurem Herzen. Ich werde alles in Mein unbeflecktes Herz schließen und an Meinen Sohn weitergeben."

Durch Judith fährt sie fort: "Der Rosenkranz ist das Gebet, das Ich von euch schon in Fatima verlangt habe und es gibt mir viel Macht in die Hand, was Ich in der Welt brauche, um die Welt zu retten, um die Welt dem Vater zurückzugeben, Der in großer Sehnsucht nach den Menschen und den Seelen Ausschau hält. Er liebt die Menschen alle, und Er verlangt von uns, daß wir für die Bekehrung der Sünder beten und Ihm dabei helfen, die Welt zurückzuholen."

Durch Christine: "Ich liebe euch, Meine Kinder, und Ich schließe euch alle in Mein unbeflecktes Herz. Betet fortwährend! Betet und tut Buße! Das ist Mein Anliegen, Meine Botschaft, die Ich euch heute geben möchte. Betet und tut Buße und laßt euch nicht verwirren. Geht Meinen Weg mit Mir zu Jesus. Ich werde Meinen Mantel um euch legen und euch Meine Hand reichen, um euch zu Meinem Sohn zu führen. Habt keine Angst, Meine Kinder, Ich bin bei euch! Ich bin eure Mutter die euch in den Armen hält. Bei jedem bin Ich von euch: Jedem bin Ich ganz nahe. Jeder von euch ist Mein Kind, und Ich lasse euch nicht im Stich, vor allen Dingen nicht in diesen schwer bedrängten Zeiten. Ich werde noch öfter kommen, und Ich wünsche, daß man Kranke hierher bringt. Ich habe die Quelle geschenkt um Heilung zu schenken, körperlich, aber auch seelisch euch die Kraft zu geben Meinen Weg zu gehen, der oftmals ein Kreuzweg ist, ein Dornenweg ist."

Durch Judith: "Wenn ihr den Rosenkranz betet komme Ich immer um dieses Gebet aus eurem Mund und aus eurem Herzen entgegenzunehmen, um es für die Welt zu sammeln. Darum bitte Ich euch noch einmal häufig den Rosenkranz zu beten und zwar den, den Ich euch gegeben habe."

Durch Christine: "Ich möchte keine Sensationen. Ich habe versprochen hierher zu kommen und das tue Ich auch jetzt, denn die Zeit ist nahe. Aber Ich möchte von euch, daß ihr hier still betet, und daß die Andachten, die Ich gewünscht habe, stattfinden. Aber Ich möchte, daß alles im stillen geschieht: keine Sensation. Alles muß klein sein und demutsvoll muß es ausgeführt werden. Ich segne euch, Meine Kinder."

Zum Schluß hat Sie das Jesuskind wieder auf Ihrem Arm, das jetzt die Menschen segnet. Dann ist Sie verschwunden mit einem deutlichen Blitz.<

Es folgen weitere Botschaften, die einen ähnlichen Charakter aufweisen. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen. Weiteres ist in dem oben erwähnten Buch zu finden.


Quelle:

  • "Von Maria zu reden ist Gefährlich. Was geschah wirklich in Marpingen", Jörg Müller,
    Miriam Verlag, D-79798 Jestetten; ISBN 3-87449-291-5
  • "Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria", Gottfried Hierzenberger, Otto Nedomansky,
    Pattloch Verlag, Augsburg; ISBN 3-629-00623-X.
  • Links über Marpingen:

  • http://www.marienerscheinung.de. Die offizielle Seite über die Marienerscheinungen in Marpingen.
  • http://home.t-online.de/home/dl1nad/marpingen.html